Die Queen im Pech, die Sonnenwinkel-Krippe im Glück

29.06.2016

Logo Charlys Kinderparadies Krippe Essenerberg

Bürgermeister Timo Natemeyer bei der Ansprache mit Thalea Künker (Mitte) und Britta Warsinsky

Queen Elisabeth II. feiert ihren Geburtstag stets im Juni – obwohl sie am 21. April Geburtstag hat. Die Aussichten auf schönes Wetter seien dann besser. Die Charly’s Kinderparadies-Krippe Sonnenwinkel hat ebenfalls bis Juni gewartet – allerdings mit dem Tag der offenen Tür, denn ein Geburtstag steht noch nicht an.

Im Februar 2016 war Betreuungsstart, und seit dem 1. März läuft der reguläre Betrieb. Zwei Vormittagsgruppe und eine Nachmittagsgruppe werden derzeit von Leiterin Thalea Künker und ihrem Team betreut. Im Alltag arbeitet das Team der Krippe eng mit dem des Natur- und Erlebniskindergartens zusammen, der jetzt ebenfalls zur Charly’s Kinderparadies Sonnenwinkel gGmbH gehört.

Kleine Gästen konnten Skulpturen aus Ton herstellen

Ab 1. August, wenn das neue Kindergartenjahr beginnt, ist die Krippe voll ausgelastet. „Es waren einige Familien da, die jetzt noch kurzfristig einen Platz zum 1. August bei uns haben wollten. Ich musste leider ablehnen“, berichtet Künker. Der Bedarf werde in Zukunft weiter steigen, da waren sich die Gäste aus Politik und Verwaltung einig. Ein Rückblick verdeutlicht die Veränderung des Betreuungsangebotes: Im Jahr 2000 gab es in der Gemeinde Bad Essen keinen Krippenplatz. Heute sind es 135.

Die Krippe war bunt geschmückt

Geschäftsführer Heinrich Mackensen betonte die Bedeutung von Krippen für die frühkindliche Förderung und Entwicklung. Er bedankte sich bei dem Mitarbeiterteam, Baufirmen, Architekten sowie Kommunalpolitik und Verwaltung, die sich für den Bau der Krippe entschieden habe.

Der Tisch mit Geschenken war am Ende des Tages komplett bedeckt

Das Land und die Gemeinde haben 605.000 Euro an öffentlicher Förderung für die Krippe in der Meller Straße auf dem Essenerberg beigesteuert. Der Ausbau der Kinderbetreuung sei ein Schwerpunkt der kommunalen Aktivitäten. Viel Geld werde hier investiert. Bürgermeister Timo Natemeyer verriet, dass die Gemeinde inzwischen jährlich 2,4 Millionen Euro als Zuschuss für Betrieb und Unterhaltung der Kinderbetreuungseinrichtungen ausgibt. Das liege daran, dass die Nachfrage nach Betreuungsplätzen, gerade für die Jüngsten, stetig wächst. Und wichtige Aufgabe von Politik und Verwaltungen sei es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Auch wenn die Feier der Queen am 12. Juni sicherlich pompöser ausfiel, Künker und ihr Team waren sehr glücklich mit dem Verlauf des Tages und erfreut über das Interesse an ihrer Krippe. Und das Wetter war auch besser, wie diese Bilder beweisen.

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29.06.2016

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